anGEdacHt im Mai 2006


Als der Schiedsrichter das WM-Finale 2002 gegen Deutschland abpfiff, kniete sich der brasilianische Spieler Edmilson mit zwei seiner Mannschaftskameraden spontan hin, um mit ganzer Kraft und von ganzem Herzen Gott die Ehre zu geben.
„Alle Dankbarkeit meines Herzens“, so sagte er später, „sollte in diesem Moment an ihn gerichtet sein, denn nur Gott hat mir die Kraft gegeben, um durch alle Schwierigkeiten meines Lebens zu kommen und um diesen wunderschönen Titel zu erringen.“ Weiter meinte der Star, dass er in jenem Moment wusste, dass er ohne Gott nicht an diesen für Fußballer höchsten Punkt gekommen wäre.
Weiter konnte man auf seinem und Lucios Trikot die Aufschrift: „Jesus loves you“ lesen.

Ich kann mich noch recht gut an dieses Finale in Japan erinnern. Deutschland verlor 0:2. Das Spiel war nicht berauschend. Aber Brasilien war wieder einmal Weltmeister geworden.
Und innerlich sehe ich wieder, wie die Kamera auf drei auf dem Rasen kniende Brasilianer fokussiert wird. Sie heben zudem die Hände gen Himmel und haben die Augen geschlossen.
Der Reporter schien etwas verwirrt über diese Geste. Doch dann konnte man genau sehen, was die drei, mit der oben besagten Aufschrift taten, - sie beteten. Sie priesen und lobten Gott. Sie gaben ihrem Gott die Ehre.
Denn diese wissen, woher sie ihr Talent haben.
Denn diese wissen, dass nicht alles auf's „Können“ in dieser Welt ankommt.
Denn diese wissen, dass Fußball nicht alles ist, ja, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt.

Fußball, so hat man den Anschein, ist für manche eine Religion.
Eine Religion, ...- also eine gewisse Lebensgrundlage, etwas, worüber sich Menschen definieren.
Für Andere ist das auch Handball, Basketball, Volleyball, ....etc.
Für wiederum Andere, mag Geld, materieller Reichtum, Besitz, oder Ansehen, ein Religionsersatz sein.

Jesus sagt mal: „Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“ Und zugespitzter: Woran ich mein Herz hänge, das ist mein Gott. Mehrere Götter gleichzeitig haben? Das hat man bereits in den antiken Religionen versucht. Irgendein Gott kam dabei immer zu kurz.

Wenn ich diese Berichte von Edmilson oder Lucio lese, dann begeistert mich das.
Das sind Menschen, die sich eben nicht über ihr Können definieren – obwohl sie viel können.
Das sind Menschen, die sich nicht über ihre Anerkennung definieren – obwohl sie viel haben.
Das sind Menschen, die sich nicht über ihren Reichtum definieren – obwohl sie Großverdiener sind.
Das sind Menschen, die alles was sie sind und haben über Gott und seinen Sohn Jesus Christus definieren.
Fußball ist nicht alles.
Anerkennung ist nicht alles.
Reichtum ist nicht alles.
Gott ist alles – ER ist Grund und Ziel unseres Lebens.

Ist diese Reihe der Fußballweltstars reihen sich zudem noch:
>Sergio
>Bordon
>Lincoln
>Kuranyi
>Asamoah
>Heinen
>Rafinha
>Ze Roberto
>Kuffour
>Rasiejewski
>Cacau
>Kaka
>Marques
>Baiano
>Du-Ri Cha
>Guie Mien
>T. Rau
>Costa
>Dr. M. Merk

...und viele andere ein.

Ich für meinen Teil, bin kein Weltstar, dass ich solch große Erfolge vorweisen könnte.
Aber im Grunde genommen, gibt es im Hinblick auf die Lebensgestaltung, zwischen diesen Stars und mir, keinen wesentlichen Unterschied.
Denn ich danke Gott auch, für mein Leben, dass er mich wunderbar gemacht hat.
Dass ich für meine Verhältnisse gern und gut Volleyball und Fußball spiele.
Ich danke Gott auch für die vielen anderen Begabungen.
Ich danke Gott für meine Familie, für meine Freunde und besonders meine Frau.
Ich danke Gott für meine tägliche Nahrung, für meinen Wohnplatz.
Ich danke Gott für meine Ausbildung und meine Arbeitsstelle (ab Sommer).
Ich danke Gott, dass er immer bei mir ist, in guten wie in schlechten Tagen.
Ich danke Gott, dass er seinen Sohn sterben ließ, damit ich Frieden im Herzen und ewiges Leben haben kann.
Ich glaube, wenn wir weiter darüber nachdenken, dann fällt uns noch eine ganze Menge ein, wofür wir Gott danken können.
Klar, vielleicht bin ich krank, oder arbeitslos oder/und von Menschen verlassen und nach Dank ist mir keineswegs zu Mute. So soll ich doch dort nicht stehen bleiben.
Denn in Gottes Augen bin und bleibe ich wertvoll. Geliebt, begabt, gebraucht.
Dies gilt es zu entdecken.
Loben zieht nach oben, danken schützt vor wanken. Das Danke-Sagen, lässt mich die positiven Dinge suchen.



Unsere Gesellschaft ist voller Klage, es wird Zeit zum Danke sagen.
Richten wir es an Gott – den Schöpfer – dem wir alles verdanken.
Geben wir ihm die Ehre.
Und lassen wir diese Fragen zu:
> Worüber definiere ich mein Leben?
> Was ist meine Lebensgrundlage?
> Wer hat mich so begabt, wie ich bin?
> Sind unsere Lebensverhältnisse selbstverständlich?

Ich wünsche uns im Nachdenken über solchen Fragen, dass wir Gott näher kommen und dass unser Leben eine ganz neue Qualität bekommt.

In diesem Sinne...

Euer Matthias


P.S. Ein großer Teil der aufgeführten Weltstars, haben ausführliche Interviews gegeben.
Nachzulesen sind diese z.B. in der aktuellen Fußballbibel.
Wer überhaupt noch keine Bibel besitzt, beziehungsweise eine zum Verschenken braucht, dem schenke ich gern eine solche Fußballbibel – vollkommen gratis, einzig das Porto möchte ich erstattet haben.