anGEdacHt im Januar 2008

Vorsätze
Mehr Zeit für Familie und Freunde, Stress abbauen und vermeiden, mehr Bewegung und Sport treiben, mehr Zeit für sich selbst, gesünder ernähren und abnehmen - wie eine Forsa-Umfrage1 im Auftrag der DAK unter 1.500Menschen in Deutschland ergeben hat, sind das die Vorsätze, die für das Jahr 2008 am häufigsten genannt wurden.
Vielleicht hat auch der ein oder andere von euch sich fürs neue Jahr etwas vorgenommen.
Andere wissen von sich selbst, dass das bisher in keinem Jahr zu 100% geklappt hat, was sie sich ab dem 1.1. vorgenommen hatten und lassen es deshalb ganz.
Doch sind Vorsätze eine moderne Erfindung?
Nein, - selbst die Jahrtausende alte Bibel kennt Menschen mit „Vorsätzen“?

Dazu ein sehr bekanntes Beispiel aus der Bibel – Matthäus-Evangelium Kapitel 26, Verse 31-35:
Da spricht Jesus zu ihnen: Ihr werdet euch alle in dieser Nacht an mir ärgern; denn es steht geschrieben: "Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe der Herde werden zerstreut werden. Nachdem ich aber auferweckt sein werde, werde ich vor euch hingehen nach Galiläa." Petrus aber antwortete und sprach zu ihm: "Wenn sich alle an dir ärgern werden, ich werde mich niemals ärgern." Jesus sprach zu ihm: "Wahrlich, ich sage dir, daß du in dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, mich dreimal verleugnen wirst." Petrus spricht zu ihm: "Selbst wenn ich mit dir sterben müßte, werde ich dich nicht verleugnen. Gleicherweise sprachen auch alle Jünger.“

Wie diese ganze Sache ausgeht, werden die meisten von euch wohl wissen. Petrus schafft es nicht, seine Vorsätze in die Tat umzusetzen. Er verleugnete Jesus.
Da fing er an, sich zu verwünschen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht! Und alsbald krähte der Hahn. Und Petrus gedachte des Wortes Jesu, der [zu ihm] gesagt hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich. (Matthäus Kapitel 26 Vers 74f)

Petrus hat es nicht geschafft. Seine guten Vorsätze haben nicht einmal 24h überdauert. Aber nicht nur er, sondern auch alle anderen Jünger hatten Jesus versprochen, ihm bis in den Tod zu folgen … Petrus hatte gesagt: „Und wenn ich mit dir sterben müsste, will ich dich nicht verleugnen.“ Das gleiche sagten auch alle Jünger.2 […]
Kaum später befinden die Jünger und Jesus sich im Garten Gethsemane. Der Verräter kommt und mit diesem einige Soldaten. Jesus wird, nach kurzer gewaltsamer Gegenwehr seiner Freunde, die Jesus sofort verbot, festgenommen. Daraufhin verließen ihn alle Jünger und flohen.
Plötzlich waren alle weg. Alle, die vorher noch so groß skandierten, dass sie sogar mit Jesus sterben würden – ALLE waren weg, trotz des Vorsatzes.

Nach Jesu Auferstehung zeigte er sich Petrus. Jesus ging zu dem, der ihn vorher dreimal verleugnet hatte. Er geht auf ihn zu und fragt - ebenfalls drei Mal: „Petrus, hast du mich lieb?“ Jesus gibt Petrus die Chance, seine Position deutlich zu machen. Jesus möchte wissen, wo Petrus steht. Und Petrus antwortet ihm. Er hat Jesus lieb, sehr lieb.

Und trotzdem war er nicht fähig, seinen Vorsatz, welchen er damals im Garten Gethsemane gefasst hatte, zu halten. Woran lag das?
Ein möglicher Grund: Petrus hat Jesus nicht zugehört und dann den Mund zu voll genommen Jesus hat genau gesagt, was passieren wird. Er hat das oft mit Begründungen aus des Alten Testaments getan, da seine Jünger dieses gut kannten. Außerdem wird dadurch deutlich, wie lange Gottes Plan bereits besteht. Doch Petrus konnte oder wollte das nicht glauben. Obwohl Jesus sagte, dass sich alle an ihm ärgern und Anstoß an ihm nehmen werden. Er hat es nicht geglaubt, obwohl Jesus es klar und deutlich formuliert hat.
Aber …
… geht es uns nicht oft auch so? Jesus möchte uns etwas sagen oder hat das auch getan, aber wir hören nicht zu? (das ist mit unseren menschlichen Gesprächspartnern nicht anders)

WIR machen uns unseren eigenen Plan.

WIR stellen uns selbst Ansprüche, die WIR zu erfüllen haben – unsere GUTEN?!?!? Vorsätze.

...denn wir sind doch die Guten.

WIR wollen etwas tun.

WIR wollen diese Vorsätze einhalten – dann meinen WIR, dass wir UNS besser fühlen oder etwas Gutes getan haben.


Dabei sollten wir Folgendes bedenken. Der Prediger (Buch des Alten Testaments) schreibt:
"Sei nicht vorschnell mit deinem Munde, und dein Herz eile nicht, ein Wort vor Gott hervorzubringen; denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde: darum seien deiner Worte wenige. Denn Träume kommen durch viel Geschäftigkeit, und der Tor wird laut durch viele Worte. Wenn du Gott ein Gelübde tust, so säume nicht, es zu bezahlen; denn er hat kein Gefallen an den Toren. Was du gelobst, bezahle. Besser, dass du nicht gelobst, als dass du gelobst und nicht bezahlst. Gestatte deinem Munde nicht, dass er dein Fleisch sündigen mache; und sprich nicht vor dem Boten Gottes, es sei ein Versehen gewesen: warum sollte Gott über deine Stimme zürnen und das Werk deiner Hände verderben? Denn bei vielen Träumen und Worten sind auch viele Eitelkeiten. Vielmehr fürchte Gott."

Hier finden wir, dass wir vor Gott überhaupt nichts geloben brauchen. Keine Vorsätze, denn ER kennt uns. Aber wenn doch, dann sollen wir es halten.
Sei ehrlich zu dir selbst! Schaffst du es, deinen Vorsatz 366Tage lang zu halten?

Jesus möchte uns nicht so einengen und solch einen Druck aufladen!

JESUS möchte, dass …

… du dir Zeit nimmst, IHM zuzuhören.

… du IHM Glauben schenkst.

… du SEINEM Wort folgst.

… du FREI bist.

… du, mit IHM und von IHM, LEBST!

Jesus sagt im Johannes-Evangelium 14, Vers 19: „Ich lebe und ihr sollt auch leben.

Das sagt ER zu seinen Jüngern, als Er von seinem Tod und von seiner Auferstehung spricht und ihnen den Tröster, den Heiligen Geist, ankündigt. „Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch.“

Und genau das ist es – Jesus lässt dich nicht allein – du musst dich nicht mit deinen ganzen Fragen, was das neue Jahr betrifft und allem, was dich sonst noch quält und plagt, allein herumschlagen. Aber auch deine Freuden kannst du teilen.

ER möchte bei dir sein! Du musst IHN nur lassen!

Sprich mit IHM (Gebet). Lass dir nicht einreden, dass dein Gebet an der Decke kleben bleibt, denn ER hört es und ER wird dir beistehen.

WARUM?

Weil ER es uns, weil ER es jedem Menschen, zugesagt hat.

Denn ER möchte, dass du lebst und frei bist.

Gehe damit ins neue Jahr: „Ich lebe und auch du sollst leben!"


Dass du diese Erfahrung und noch viele mehr mit Jesus im Jahr 2008 machen kannst, wünscht dir

Cornelia Gelfert


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